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Erstmals wurde die Kilimanjaro Expedition zu Gunsten des Rhein-Valley Hospitals nicht mit der Besteigung des Kilimanjaro gestartet, sondern mit einer Angewöhnungsphase von rund einer Woche.
Die beiden Organisatoren Stephan Holderegger und Hasa Steiner haben uns nicht zu viel versprochen und jeder Tag war eine wahre Freude für alle Sinne. Die erste Übernachtung in der wunderschönen gelegenen Elementaita Lodge liess die Reisestrapazen schnell vergessen und alle fühlten sich sichtlich wohl in der lieblichen Umgebung. Gut gelaunt spazierte die Gruppe zum Lake Elementaita und bei diesem gemütlichen Spaziergang machten unsere zahlreichen Starfotografen bereits jagt auf die besten Sujets. Bilder sprechen mehr als tausend Worte und die tollsten Fotos kann man daher bereits am nächsten Tag in der Heimat bewundern. So sind unsere Liebsten zu Hause immer bestens informiert und fühlen sich uns ganz nahe.

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Ein erster Höhepunkt war natürlich die Besichtigung des Rhein-Valley Hospitals und die zwei Wasserbrunnen in Kasambara Gilgil. Die kurze Fahrt auf der holprigen Strasse zum Spital schüttelte alle ganz gehörig durch. Doch schon bald tauchte das Rhein-Valley Hospital auf und Ruth Schäfer und Stephan Holderegger führten uns durch die verschiedenen Gebäude des Spitals. Es warteten rund 50 Patienten geduldig auf ihre Behandlung und die meisten davon waren Frauen und Kinder. Das Spital mit eigenen Augen sehen, ist doch etwas ganz besonderes. Tief beindruckt waren alle speziell von der Sauberkeit, der Qualität der Behandlungen aber auch von den vielen Gesundheitsprogrammen wie Impftage, HIV Prävention und Familienplanung.
Ein spezielles Wiedersehen war es für Robert Hangartner, der mit seiner Frau seit vielen Jahren im Vorstand mitarbeitet und beim Aufrichtfest vor 10 Jahren mit der ganzen Familie vor Ort war. Durch die Mitarbeit im Vorstand waren seine Erwartungen natürlich sehr hoch. Doch seine Erwartungen wurden sogar weit übertroffen. So erging es auch den anderen Mitgliedern der Gruppe, die das Spital erst aus dem Internet kannten. Sauberes Wasser an die Bevölkerung abzugeben ist ja eines der wichtigsten Ziele des Rhein-Valley Hospitals. Es wurde allen bewusst, wie wichtig die zwei Brunnen für die Bevölkerung von rund 50‘000 Leuten in diesem Gebiet sind. Ebenfalls konnte die ausserordentliche Leistung von Ruth Schäfer (Mama Matata) richtig eingeschätzt werden.

Auf der Safari im Nakuru Nationalpark sahen wir viele Tiere, die ebenfalls mit guten Bildern auf der Homepage dokumentiert wurden. Am Donnerstag, 28. März 2012 flogen wir nach Arusha und bezogen unser Quartier für die Kilimanjaro Besteigung in der wunderschönen Lodge Dik-Dik, die von einem Schweizer aufgebaut und zwanzig Jahre betrieben wurde. Der Standard ist entsprechend hoch und auch die kulinarischen Gerichte haben es uns angetan.
Die Kilimanjaro Besteigung beginnt morgen, 30. März 2012 und die letzten Vorbereitungen wie Arztcheck, Gepäck bereitstellen gingen ohne Stress über die Bühne. Auch haben wir genug Zeit für persönliche Interessen wie Relaxen, Jassen, Schwimmen, Fotografieren und vieles mehr.

Von Beginn der Reise herrschte eine lockere und freundschaftliche Stimmung. Die Gruppe ist bereits gut zusammen gewachsen und somit sind wir bereit für den Gipfelsturm. Ganz speziell motiviert uns natürlich die fantastischen Ausrüstung von unserem Hauptsponsor Mammut. Es wird bestimmt für alle ein unvergessliches Erlebnis.

Erich Kühnis, Präsident RVH