Samstagmorgen in Zürich. Abflug mit der Swissair nach Nairobi. Die Teilnehmer können es kaum erwarten. Monatelange Vorbereitungen haben die Mitglieder der hochhinaus-teams hinter sich. In den gepackten Taschen Ausrüstung von Mammut. Der international renommierte Outdoor-ausrüster feiert heuer sein 150stes Jubiläum. Die Seile mit denen bei Mammut 1862 alles begann braucht die Kilimandscharo-Expedition nicht, vielmehr aber Funktionskleidung, die von plus 35 bis minus 25 Grad alles leisten können muss und das bei möglichst geringem Gewicht. Dass die Teilnehmer aber maximales Vertrauen in das Equipment haben, sieht man in den entspannten Gesichtern, die nur eines versprühen: Vorfreude.
Gleich nach dem Start verabschieden uns die Schweizer Alpen mit einem atemberaubenden Panorama, das Matterhorn funkelt im morgendlichen Sonnenlicht als wollte es uns überreden nicht die hohen Gipfel in der Ferne zu suchen. Aber dieser Aufgabe haben sich andere gestellt
(http://peakproject.mammut.ch/en/peaks3/tour/37777 )
Wir wollen weiter hinauf, der Kilimandscharo ist mit 5895m der höchste alleinstehende Berg der Welt, der höchste Afrikas sowieso.
Gut 7 Stunden später Landung in Nairobi. Der Flug war so ruhig, dass allenfalls die regelmässige kulinarische Versorgung an Bord, die Teilnehmer vom Schlaf abhielt. In Kenia angekommen, führte unser Weg direkt ins Hilton, Nairobi, das bereits zum dritten mal das Hochhinausteam als erste Anlaufstelle in Afrika unterstützt. Ausser dem abenteuerlichen Berufsverkehr in der 3 Millionen Metropole Nairobi, in dem sogar so mancher Italiener ins Schwitzen kommen würde, konnten wir leider nichts von der pulsierenden Hauptstadt Kenias aufsaugen, die Sicherheistlage entspricht im nächtlichen Nairobi nicht gerade europäischem Standard.
Ziemlich müde fallen die meisten nach einem fantastischen Abendessen ins Bett. Am nächsten Morgen geht es los, in Richtung Nakuru, zum Rhein-Valley Hospital.